Blog-InfoDie Blog-Pause ist vorbei!

Es wird Zeit, meinen eLearningWelt-Blog endlich mal zu reaktivieren. Die Zeit zu schreiben ist zwar immer noch knapp, aber ich habe mir fest vorgenommen, wieder regelmäßig zu bloggen. Trotz langer Blog-Pause war ich natürlich seit dem letzten Beitrag nicht untätig… Hier ist eine kurze Zusammenfassung, womit ich mich in den letzten Monaten beschäftigt habe bzw. momentan noch beschäftige.

Im Vordergrund stand meine Arbeit als IT-Trainerin. Beruflich habe ich im Rahmen verschiedener Projekte und Aufgabenstellungen neue Erfahrungen gesammelt und viel dazu gelernt.

In meiner Freizeit habe ich mich verschiedenen Themen gewidmet:

  • Natürlich meinem Fernstudium: vorletztes Semester habe ich Modul 6 abgeschlossen und bald steht die Informatik-Prüfung (Modul 7) an. Die Themen aus Modul 7 sind für mich gerade aktuell, so dass ich über einige davon demnächst ausführlicher berichten werde.
  • Einem Buchprojekt mit zwei Arbeitskollegen zum Thema „Bring your own Device“. Mehr dazu schreibe ich in einem separaten Blog-Eintrag.
  • Privaten Themen: Umzug und alles was dazugehört (Kisten packen & schleppen, Möbel ab- und aufbauen, kaufen, einrichten, Papierkram,usw.), Hobbies und auch einem komplett arbeitsfreiem Urlaub (muss auch mal sein)
  • Meinem Raspberry Pi (gehört eigentlich noch zu den Hobbies, aber ich plane noch einen ausführlicheren Blogeintrag darüber).
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eLearningWeltJahresrückblick 2013

Das Jahr 2013 neigt sich dem Ende zu. Zeit für einen kleinen Rückblick über meine Aktivitäten in der E-Learning-Welt.

Auch wenn ich in letzter Zeit nicht so viel darüber gebloggt habe, gehören dazu auf jeden Fall mein Fernstudium und meine MOOC-Aktivitäten:

Jahresrückblick 2013

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e-FSUSprachenweltOnline-DaF-Kurs

Vor einiger Zeit wurde ich auf einen Online-Sprachkurs (Deutsch) aufmerksam gemacht. Diesen habe ich mir jetzt mal genauer angesehen.

Der Deutschkurs Lingudora bietet kurze Lerneinheiten (ca. 10 Minuten) zur Vermittlung von Grundvokabular an. Diese gibt es für verschiedene Themenbereiche (z.B. Zeit, Monate, Kleidung, Zahlen, u.a.).

Die Lerneinheiten bestehen aus drei Phasen:

  1. Explore: In der 1. Phase werden die neuen Vokabeln eingeführt: Neben einer grafischen Veranschaulichung durch Abbildungen werden das Schriftbild und die phonetische Umsetzung als Audio präsentiert. Es handelt sich jedoch nicht nur um eine vorgebene Sequenz, denn der Lernende muss durch Anklicken der einzelnen Elemente aktiv werden und kann dies so oft wiederholen wie nötig.
  2. Practice: Die 2. Phase dient als Übungsphase. Sie enthält z.B. Zuordnungsübungen oder Übungen, in denen die Wörter aufgeschrieben werden müssen.
  3. Test: In der 3. Phase folgt ein Test, in dem die gelernten Vokabeln mitsamt Artikel abgefragt werden.

Das Konzept mit den drei Phasen finde ich gut. Was mir dabei allerdings fehlt ist die Anwendung in einem situativen Kontext. Die Vokabeln werden nur isoliert mit dem entsprechenden Artikel vermittelt. Man könnte z.B. die Verwendung der Vokabeln mit ein paar kurzen Sätzen verdeutlichen (evtl. mit Übersetzung, falls bei der Zielgruppe zu wenig Sprachkenntnisse vorhanden sind).
Insgesamt ist es aber ein toller Kurs für Anfänger, die Vokabeln lernen und/oder wiederholen möchten.

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eLearningWeltStudieren, Lurken & Zeitplanung

Lange nichts mehr in den Blog geschrieben. Was ist in meiner eLearningWelt in dieser Zeit passiert? Und was ist eigentlich aus meinen – vielleicht doch etwas übereifrig verfassten (?) – MOOC-Plänen geworden? Das Semester neigt sich auch dem Ende entgegen. Hier ein kurzes Fazit.

Im Sommer-Semester standen für mich diesmal zwei Module meines Studiengangs „Bildung und Medien“ auf dem Plan: M5 („Anwendungsfelder und Handlungsbedingungen“) über Corporate E-Learning und zwei Kurse aus M7, dem Wahlmodul Informatik (CSCW und CSCL, also Computer Supported Collaborative/Cooperative Work bzw. Learning). Beides sehr interessante und spannende Themengebiete.

Gruppenarbeit

Im Rahmen von Modul 5 fand zunächst eine Gruppenarbeit statt, in der eine Power-Point-Präsentation und ein Podcast zu einem bestimmten Thema (in meinem Fall: Blogs bzw. Microblogging im betrieblichen Kontext) erstellt werden sollte.

Einige Kommilitonen aus meinem Studiengang mögen es gar nicht, wenn wir solche Aufgaben bekommen: zum Einen halten sie das Studium durch die Aufgaben mit festgelegten Abgabefristen für „zu verschult“, zum anderen mögen sie keine Gruppenarbeit (Vielleicht aufgrund schlechter Erfahrungen?).

Mir hat die Gruppenarbeit sehr viel Spaß gemacht und unsere Ergebnisse sind auch ganz gut geworden, wie ich finde. Die Zusammenarbeit mit meinen Mitstudierenden war sehr angenehm, inspririerend und produktiv. Mir helfen die – m.E. auch sinnvollen und motivierenden – Aufgaben bei der Zeitplanung für das Semester. Dadurch beschäftige ich mich automatisch viel intensiver mit dem Lernstoff, als wenn ich nur die Studienbriefe durcharbeiten würde. Zudem kann ich wichtige Erfahrungen mit virtueller Gruppenarbeit aus Teilnehmersicht sammeln, die ich sehr schätze und auf die ich später aus Lehrperspektive zurückgreifen kann:

  • Wie organisiert man sich am besten? Arbeitsaufteilung, Zeitplanung, Kommunikation,…
  • Welche Medien sind am sinnvollsten für die Aufgabe? Medienauswahl: synchron vs. asynchron, Dateiaustausch (z.B. Dropbox) vs. kollaboratives Arbeiten/Lernen (z.B. Google Drive), intern (Moodle-Umgebung der Uni) vs. extern (das große, weite Internet), …
  • Wie kommt man zu einem gemeinsamen Endprodukt? Kooperation, Kollaboration, Kommunikation,…

Natürlich ist eine solche Gruppenarbeit auch mit einem hohen Zeitaufwand verbunden – Zeit, die mir für andere Dinge fehlt (z.B. MOOCs, s.u.)

Recherche, Lesen, Strukturieren, Schreiben

Die nächste Aufgabe in M5 bereitete schon die Hausarbeit vor, denn sie bestand darin, ein Exposè dafür zu verfassen. Dies bedeutet, zunächst einmal, ein Thema auszuwählen, Literaturrecherche betreiben, sich für eine Themenformulierung entscheiden und – ganz wichtig – eine Forschungsfrage stellen, um die Arbeit dann in Form einer Gliederung zu strukturieren, so dass am Ende die Forschungsfrage hoffentlich beantwortet wird. Leider überschnitt sich diese Aufgabe mit meinem Urlaub (fast ohne Internet), so dass ich etwas in Zeitnot geriet, was die Recherche betrifft. Fazit: Kein Urlaub mehr mitten im Semester! (Das Wetter war sowieso nicht viel besser, als im Frühjahr…) 😉
Zur Zeit arbeite ich an meiner Hausarbeit. Thema sind die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Einführung von Blended Learning in Unternehmen.

Lesen, Übungen und Ausprobieren

Im Informatikmodul gibt es viel Lesestoff zu bewältigen. Dieser muss auch gelernt werden, so dass er in der noch anstehenden mündlichen Prüfung wieder abrufbereit ist. Nach jeder Kurseinheit gibt es eine Übung, die aus Multiple-Choice-Fragen besteht, die nicht immer einfach zu beantworten sind. Zur Vorbereitung auf die Prüfung habe ich angefangen, Zusammenfassungen zu schreiben und Mind-Maps zu verfassen. Da ist aber noch Einiges zu tun. Zusätzlich habe ich mich mit Lernplattformen beschäftigt: Moodle kenne ich ja nur aus Lernersicht. Deshalb habe ich eine VM (Virtual Machine) mit Ubuntu-Server aufgesetzt und Moodle und Ilias installiert, um zu sehen, wie die LMS „hinter den Kulissen“ aussehen und einfach mal ein bisschen ausprobiert… Dazu folgt irgendwann noch ein eigener Blogartikel.

MOOCs

Die MOOCs an denen ich vorhatte teilzunehmen bzw. wenigstens ein bisschen zu lurken (s. Blog-Artikel) sind entweder schon beendet oder kurz davor. Zeit, ein Fazit zu ziehen.

COER13: Open Educational Ressources ist ein interessantes Thema, mit dem ich mich bestimmt in Zukunft noch beschäftigen werde. Abgesehen von gelegentlichem Lurken blieb für den MOOC leider zu wenig Zeit. Evtl. Nachmoocen.

IDDG13: Voller Spannung erwartete ich den ersten Fernuni-MOOC. Bei diesem wollte ich eigentlich auf jeden Fall mitmachen, tat es auch mit Lurken und einigen Beiträgen in der Moodle-Umgebung. Die zeitliche Taktung war sehr eng, so dass es für mich neben einer Vollzeitbeschäftigung unmöglich war, das zur Verfügung gestellte Material anzuschauen, die umfangreichen Aufgabenstellungen zu bearbeiten und die Ergebnisse in Form eines Blogbeitrags oder mit Hilfe anderer sozialen Medien, die ich bei dieser Gelegenheit gerne ausprobiert hätte, zu veröffentlichen. Anfang der Woche gab es das Einführungsvideo mit der Aufgabenstellung und spätestens am Donnerstag wurde bereits die Lösung bzw. ein Fazit des zuständigen Dozenten präsentiert. Am Wochenende hätte ich vielleicht etwas Zeit gefunden, aber meine Motivation dann noch etwas einzureichen, wo schon auf der Fernuni-Homepage das nächste Thema beworben wurde, hielt sich in Grenzen. Durch die Strukturierung der Aufgaben konnte man sich zwar gut orientieren (dies gilt nicht für die Moodle-Umgebung als Plattform: die vielen – manchmal sehr langen – Threads fand ich sehr unübersichtlich), aber unter der präsentierten Lösung litt meiner Meinung nach auch ein bisschen die Offenheit.
Auf einen Kommentar, in dem ich die – wahrscheinlich für einen großen Teil der Zielgruppe „Fernstudierende“ – ungünstige Zeitplanung kritisierte, erhielt ich eine interessante Antwort eines Studierenden der Wirtschaftswissenschaften, sinngemäß:

Der Grund, warum so wenig Studierende aus anderen Fakultäten als Bildungswissenschaft an dem MOOC teilnehmen (dies war der Ausgangspunkt der Diskussion), sei, dass diese „ökonomisch“ studierten, indem sie sich ausschließlich auf ihr Studium konzentrierten und Zeit in „Schein-relevante“ Veranstaltungen investierten. MOOCs seien in Bezug auf das Studium Zeitverschwendung.

Letzteres empfinde ich nicht so: man kann auch in MOOCs eine Menge lernen, Wissen vertiefen, Gleichgesinnte kennenlernen und praktische Erfahrungen im Themengebiet oder mit Social Media Tools sammeln. Aber über den ersten Teil habe ich lange nachgedacht: Studiere ich etwa nicht „ökonomisch“ (genug)? Lasse ich mich durch MOOCs von meinem Studium ablenken? Was bringt mir eine MOOC-Teilnahme, wenn ich dadurch möglicherweise schlechtere Studienleistungen erbringe? Da mein Zeitplan mit den beiden Modulen bereits gut gefüllt war, konzentriere ich mich jetzt wieder mehr auf mein Studium. Das heißt aber nicht, dass ich mich gar nicht mehr für MOOCs interessiere. Über Twitter bleibe ich auf dem Laufenden und werde mir bestimmt noch den ein oder anderen MOOC genauer ansehen (Stichwort: Lurken). 😉

SOOC13, OpenHPI „Webtechnologien“Ein bisschen Lurken, Dropout und vielleicht irgendwann „Nachmoocen“.

Das gilt auch für den EXIF13 (Expedition auf die Insel der Forschung, oder so ähnlich), den 2. Fernuni-MOOC, der ausschließlich Twitter als Plattform nutzt (viel übersichtlicher als Moodle). Thema ist wissenschaftliches Arbeiten. Einige Videos habe ich mir bereits angeschaut und auch einige Tipps für meine Hausarbeit erhalten.

Eine häufig gestellte Frage im Zusammenhang mit MOOCs ist, wie die hohe Dropout-Quote zustande kommt. Fehlende Motivation ist es bei mir jedenfalls nicht, eher Zeitmangel. Mögliche Hypothesen sind auch fehlende Zertifizierungen und Anrechenbarkeit auf das Studium. In den genannten MOOCs konnte man Zertifizierungen erwerben, aber diese können meines Wissens – abgesehen vom SOOC13 – nicht als Studienleistung angerechnet werden. Hätte ich lieber an einem der MOOCs teilgenommen anstatt an einem Modul meines Studienganges? Diese Entscheidung würde mir schwer fallen, denn mein Studium gefällt mir eigentlich ganz gut… Als Teilaufgabe eines Moduls könnte ich mir eine MOOC-Teilnahme schon eher vorstellen.

Blog eLearningWelt

Zu lange Blog-Pause (wenn auch nicht untätig verbracht) und jetzt schon wieder ein sehr langer Beitrag… Ich habe sogar den 1. Blog-Geburtstag meiner eLearningWelt verpasst. 🙁
Demnächst versuche ich, wieder regelmäßiger, aber dafür kürzere Artikel zu schreiben. Die eLearningWelt muss sich weiter drehen! 🙂

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BildungswelteLearningWelt#coer13: Motivation und Lernziele

Heute ist der offizielle Beginn des COER13: ein MOOC zum Thema Open Educational Ressources (OER) bzw. freie Bildungsmaterialien. Nach einem gelungenen Einstieg mit vier informativen und unterhaltsamen Videos zum Thema folgt auch schon die 1. Aufgabe. Diese besteht darin sich selbst und seine Motivation zur Teilnahme am Kurs vorstellen.

Dann fange ich mal an… Warum möchte ich da mitmachen? So viel Freizeit habe ich doch eigentlich gar nicht…

Open Educational Ressources halte ich für ein wichtiges Thema im Bildungsbereich, das leider zu selten thematisiert wird – vor allem in der Lehramtsausbildung (so war zumindest meine Erfahrung). In Studium und Referendariat erwies sich das Internet immer wieder als reichhaltige Informationsquelle und Fundus für Lehr- und Lernmaterialien. Open Educational Ressources bieten hier viele Vorteile: sie sind frei verfügbar, dürfen häufig weitergegeben, teilweise sogar verändert werden.

Im Rahmen meines Fernstudiums (MA Bildung und Medien) bin ich indirekt schon häufiger mit diesem Thema in Berührung gekommen: z.B. in Modul 3, als es darum ging für meinen zu erstellenden Podcast lizenzfreie Musik und Geräusche zu finden (auch bekannt als podsafe music) und jetzt in Modul 5, wo es u.a. um juristische Rahmenbedigungen in Zusammenhang mit Corporate E-Learning geht. Thematisiert werden verschiedene gesetzliche Vorschriften aus dem Bereich Internet-Recht, aber OER werden gar nicht explizit genannt. Komisch eigentlich…

Im MOOC Maker Course (mmc13) gab es eine Themenwoche zu der Bedeutung des „Open“ in MOOCs. Eine davon bezog sich auf freie Bildungsmaterialien (OER). Interessante Diskussionen zum Thema OER und Artikel über die verschiedenen Creative Common Lizenzen machten mich neugierig. Darüber wollte ich mehr erfahren. Dem Motto der Woche folgend, stellte ich zum ersten Mal selbst Materialien (Mind-Maps) unter eine CC-Lizenz.

OER bzw. CC-lizensiertes Bildmaterial verwendet habe ich schon häufiger: z.B. zur Gestaltung meines Blogs und zum Lernen (z.B. das L3T).

OER spielen für mein Studium also eine wichtige Rolle. Am COER13 interessieren mich besonders die rechtlichen (z.B. CC-Lizenzen) und finanziellen Aspekte, sowie Einsatzmöglichkeiten und was bei der Erstellung von OER zu beachten ist. Mein Lernziel (ja, erst mal nur eins), das ich mir für den COER13 gesetzt habe, besteht darin, mein Wissen in diesen Bereichen zu vertiefen. Darüber hinaus freue ich mich auf interessante Blogartikel, eine regen Austausch und spannende Diskussionen zum Thema.

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