Meine Lernerfahrungen mit cMOOCs

Der #mmc13 ist nun schon der vierte cMOOC, an dem ich – mal mehr, mal weniger aktiv – teilgenommen habe bzw. immer noch teilnehme. In diesem Beitrag berichte ich über meine Lernerfahrungen.

Kurzer Einblick in den opco11

Mein erster, jedoch relativ kurzer MOOC-Einblick, an den ich mich leider kaum noch erinnern kann, war der opco11. Dies lag auf keinen Fall am Thema („Zukunft des Lernens“) und bestimmt auch nicht an der didaktischen Konzeption (s. Kursseite, sondern vielmehr an meiner Unerfahrenheit. Nicht nur in Sachen MOOCs ein Newbie: 2011 begann ich mein Fernstudium „Bildung und Medien“ und sammelte erste virtuelle Lernerfahrungen. In diesem Jahr entstand auch mein erster Blog e-FSU, in dem ich erstmals öffentlich zugängliche Inhalte im Internet produzierte. In einem Moodle-Forum meines Studiengangs erfuhr ich vom opco11 und wegen des interessanten Themas meldete ich mich an. Doch viel mehr als die ersten paar Newsletter konnte ich aus zeitlichen Gründen (die Einrichtung des Blogs nahm einfach zu viel Zeit in Anspruch) leider nicht verfolgen. Schade eigentlich…ich war noch nicht ganz in der eLearningWelt und ITWelt angekommen.

Aktiver Lurker im opco12

Am opco12 über die Themen des Horizon Reports 2012 habe ich schon aktiver, aber immer noch als Lurker, teilgenommen. Interessiert verfolgte ich den Kursblog des opco12 und die Newsletter. Die von Yvonne Stragies sehr treffend beschriebenen Lurker-Fallen (hier ist der lesenswerte Artikel) haben mich allerdings davon abgehalten, selbst Blog-Artikel zu verfassen und mich aktiver zu beteiligen. Gelernt habe ich trotzdem eine ganze Menge, auch wenn ich mir zu Beginn des Kurses keine konkreten Lernziele gesetzt habe.

Erster MOOC-Beitrag im Funkkolleg Medien

„Wirklichkeit 2.0 – Medienkultur im digitalen Zeitalter“ lautet der Titel des zur Zeit noch laufenden MOOCs des hr2, Funkkolleg Medien bzw. #fkmedien. In diesem MOOC werden wöchentlich viele verschiedene Aspekte dieses Themas als ca. halbstündiger Podcast vorgestellt. Zusätzliches Material zu jeder Sendung gibt weitere Impulse. Eine halbe Stunde in der Woche plus Infomaterial lesen ist zeitlich sehr gut machbar. Und so freue ich mich jeden Samstag auf einen neuen Podcast – vor allem jetzt nach der langen Winterpause. Für diesen MOOC habe ich mir vorgenommen, einige Blog-Artikel zu schreiben, bisher ist es allerdings erst einer (dieser hier). Aber es folgen ja noch viele spannende Themen… 😉 Ich bleibe am Ball…

mmc13 – Das MOOC-Fieber hat mich gepackt

Nach dem erfolgreichen Abschluss eines xMOOCs (openHPI-Kurs über „Internetworking“: über meine Lernerfahrungen habe ich hier berichtet) hat mich nun endgültig das MOOC-Fieber gepackt. Ein MOOC über MOOCs (mmc13): eine gute Gelegenheit mehr über dieses neue, trendige Lernszenario zu erfahren. Da ich schon an einigen MOOCs als Lerner teilgenommen habe, interessiert mich jetzt vor allem die Perspektive der Lehrenden: Was ist bei der Planung zu beachten? Wie organisiert man MOOCs? Wie kann man MOOCs moderieren? Was ist dabei alles zu beachten? Welche Kommunikationsplattformen sind geeignet? Welche Geschäftsmodelle gibt es? Und viele weitere Fragen auf die ich eine Antwort suche…

Der mmc13 hat zwar gerade erst angefangen, aber ich habe schon viel dazu gelernt und mich bereits aktiv eingebracht (z.B. mit einem Blog-Artikel). Darauf folgte Feedback anderer Teilnehmer, was mich noch mehr zum Schreiben motiviert. 🙂 Sehr hilfreich fand ich auch die Beiträge der Veranstalter im Vorfeld des MOOCs, in denen sie Vorschläge und mögliche Strategien zur aktiven Teilnahme gegeben machten (z.B. zu Anmeldung, Medien, Vernetzung, usw., siehe Kursblog).

Obwohl immer noch einige Lurker-Fallen lauern, habe ich auch schon eine MOOC-Falle entdeckt: nämlich (viel) mehr Zeit als geplant moocend zu verbringen. Wenn man wie ich eigentlich an einer Hausarbeit schreiben müsste, ist das nicht unbedingt förderlich, auch wenn man viel dabei lernt…

Meine Ziele für den mmc13

Trotz meines engen Zeitplans möchte ich den mmc13 weiter verfolgen. Dabei interessiert mich vor allem das Thema der nächsten Woche: MOOC Didaktik. Ein weiteres Ziel wäre der Ausbau meiner Medienkompetenz: Claudia Bremer erwähnte in ihrem Vortrag Twitter als das Medium Nr. 1 von cMOOCs. Tatsächlich, fast alle
öffentlich angemeldeten Teilnehmer verfügen über einen Twitter-Account. Gefragt wurde ich auch schon danach… Ich habe sogar schon einen Account, habe diesen aber bisher noch nie genutzt. Vielleicht sollte ich das bei dieser Gelegenheit einfach mal ausprobieren… Warum eigentlich nicht? Das Einzige, das mich (noch) davon abhält ist die Öffentlichkeit und Nachhaltigkeit der Tweets. Einen Blog-Eintrag kann ich löschen, aber ein Tweet? Mal sehen, ob ich es in den 5 Kurswochen schaffe, mich mit diesem Medium anzufreunden… Ein Versuch wäre es wert, oder?

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