Vokabellernprogramme

Wer lernt noch Vokabeln mit einem Buch (Abdeckprinzip) oder mit Karteikarten? Heutzutage gibt es eine riesige Auswahl an kostenpflichtigen oder frei verfügbaren Vokabellernprogrammen.

Dabei handelt es sich meist um Computerprogramme, doch mittlerweile werden auch viele Programme für den mp3-Player oder Smartphones angeboten. So kann man an jedem Ort zu jeder Zeit Vokabeln lernen (Stichwort: mobiles Lernen/mobile learning).

Aber sind diese Programme wirklich neu und innovativ? Viele basieren z.B. auf dem oben genannten Karteikasten-Prinzip. In manchen Programmen sind die zu lernenden Vokabeln schon vorgegeben. Dies ist praktisch, wenn es sich um Vokabeln aus dem sowieso verwendeten Lehrwerk handelt, doch ansonsten nicht unbedingt sinnvoll, da der Kontext für diese Vokabeln fehlt: was nützt es, wenn ich viele Vokabeln kenne, aber nicht weiß, wie bzw. in welchem Kontext ich sie richtig anwenden kann? Viele Programme bieten daher an, die Vokabeln selbst einzutippen. Dies hat zum einen den Vorteil, dass man die Vokabeln in das Lernprogramm aufnimmt, die man wirklich braucht, zum anderen kann das Schreiben schon das Behalten fördern. Problematisch und wenig motivierend ist, wenn die Antwort als „falsch“ gekennzeichnet wird, obwohl sie eigentlich „richtig“ ist, beispielsweise wenn nur ein Zeichen fehlt (z.B. am Ende eines Satzes).

Einen ersten Überblick über verschiedene Vokabellernprogramme bietet die Seite www.vokabeltrainer-test.de.

Welche Erfahrungen haben Sie mit Vokabellernprogrammen gemacht? Welche kennen Sie und welche empfehlen Sie Ihren Schüler/innen?

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