JIM-Studie 2011: Jugendliche nutzen neue und alte Medien

Gestern wurden die Ergebnisse der diesjährigen JIM-Studie (Jugend, Information und (Multi-)Media) des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest (MPFS) über das Medienverhalten Jugendlicher veröffentlicht.

65 % der befragten 12-19-Jährigen nutzen täglich das Internet. Dabei steht die Nutzung für Kommunikationszwecke, z.B. über soziale Netzwerke, deutlich im Vordergrund (44 %), gefolgt von Unterhaltung (24 %), Spielen (16 %) sowie Information (15 %). Als Informationsmedium wird das Internet überwiegend für die Schule verwendet (vgl. JIM: Ergebnisse „Computer + Internet).

Neben dem Internet werden auch „alte“ Medien, wie z.B. das Fernsehen, für Informations- und Unterhaltungszwecke genutzt: 46 % der Befragten schauen Nachrichten und 45 % Castingshows.

44 % der Jugendlichen liest regelmäßig Bücher (1998 waren es nur 38%), wobei immer noch mehr Mädchen als Jungen zu den regelmäßigen Lesern gehören. E-Books werden kaum genutzt, was vermutlich daran liegt, dass die meisten Jugendlichen keinen E-Book-Reader bzw. keinen Tablet-PC besitzen und das Lesen von E-Books auf Smartphones zu anstrengend ist. Informationen aus Tageszeitungen wird in Bezug auf ihre Glaubwürdigkeit das meiste Vertrauen entgegengebracht, gefolgt von Fernsehen, Radio und Internet.

Alle Ergebnisse der JIM-Studie finden Sie auf der Seite des MPFS.

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